Drolshagen. Mein Staunen war nicht schlecht, als ich vor kurzem einen neuen Sozialversicherungsausweis von der Deutschen Rentenversicherung geschickt bekommen habe. Im Anschreiben stand als Grund eine beantragte Namensänderung.
Dabei habe ich keine Namensänderung beantragt, noch habe ich (erneut) geheiratet, noch einen Künstlernamen bestellt. Nein – das ist formal nicht richtig, schrieb ich der Bundesbehörde nach Berlin und wollte wissen, wie das nun zustande gekommen ist.
Gestern kam die Antwort:

Aha! – Schon wie vermutet: Das Bürgerbüro Drolshagen hat versehentlich ein paar Klicks zu wenig bei der Ummeldung der Adresse nach meinem Umzug von Germinghausen nach Drolshagen gemacht. Eigentlich sollten die wissen, dass ich nicht nur “Sven” – sondern “Sven-Oliver” heiße. Bei der Ummeldung habe ich meinen Personalausweis vorgelegt und vor dem Sachbearbeiter lag ein Veranstaltungskalender, wo ich derzeit auf der Titelseite mit Namen und Foto erstrahle.
Nun durfte ich mich mit diesem Vorgang zirka 30 Minuten lang beschäftigen und auch ein zweites Mal Briefporto zahlen. Danke!
Ist schon wieder sehr merkwürdig, wie schnell sich ein Name ändern kann, wenn die Meldebehörde es meldet. Aber wehe man selber möchte auch nur einen Buchstaben geändert haben, dann werden Minimum tausend Formulare gefordert …
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