Twick.it – 140 Zeichen müssen alles sagen
7.01.2010 Internet-Aktuell, Lieblinks, Social Network, SÜDWESTFALEN
Der “Erklärbär” ist tod – es lebe TwickIt
Die Welt erklären in 140 Zeichen: Diese Seite ist eine Erklärmaschine, die kurz und knackig Begriffe erklärt. Zum Nachschauen und selbst schreiben.
www.twick.it
Tags: Erklärmaschine, Kurznachrichtendienst, Markus Möller, Sean A. Kollak, Siegen, Siegerland, Twickit
Samstagabend PromiChat mit Kärbholz
5.01.2010 Internet-Aktuell, NRW, Veranstaltungskalender
Am Samstagabend führe ich mit der Band “Kärbholz” einen PromiChat durch: Exclusiv mitchatten bei www.commy.cc
Morgen verlose ich eine VIP Wildcard … Wer will Kärbholz beim Chat persönlich kennen lernen und VIP Gast beim Event in Ruppichteroth sein?
Dann bei Commy.cc registrieren und an der Verlosung teilnehmen!
Tags: Chat, Community, Kärbholz, Rhein-Sieg-Kreis, Ruppichteroth
Medienunternehmer Rupert Murdoch will sich Google verweigern
10.11.2009 Gedanken und Kurze Statements, Highlights, Internet-Aktuell, PERSÖNLICH + PRIVAT
Kommentar und persönliche Meinung von Sven-Oliver Rüsche
Eine mit Sicherheit unclevere Art der medialen Krisenbewältigung zeigt uns im Augenblick der “Wall Street Jounal” Chef Rupert Murdoch. Mit anachronistischen Wettbewerbsdenken wird nun die alte Leier vom “bösen Google” herausgekramt. Der Suchmaschinengigant soll seine Geschäft hauptsächlich mit fremden Federn / Inhalten verdienen. Rupert Murdoch such nun sein Heil mit einer Abschottungspolitik, in der Google der Zugang zu seinen Webseiten verwehrt werden soll und die Leser zukünftig Inhalte nur noch gegen Bezahlung serviert bekommen.
Hat Herr Murdoch auch mal seine Zugriffsstatistiken und das Verhalten der weltweiten Internetnutzer vorher überprüft?
Mehr als die Hälfte aller Besucher kommt bei den meisten Internetseiten über den Suchmaschinengiganten. Eigentlich ganz logisch – wieviel Internetbenutzer haben Google mittlerweile als Startseite? Warum sollte auch jedem klar sein: Die Zeitungen haben in den Pioneerzeiten das Internet verteufelt und nur das nötigste Engagement gezeigt. Von dieser Denke sind viele Verleger nach wie vor noch keinen Schritt weiter entfernt.
Hätte man vor ca. 10 Jahren massiv ins Internetgeschäft investiert und aktiv Lösungen angeboten (vielleicht auch eine gemeinsame Zeitungsinhaltesuchmaschine), dann wäre der Claim mitlerweile gesetzt und die Verleger hätten ein funktionierendes Instrument gegen Googles “Suchmacht”.
Ich will damit nicht sagen, dass alle Verleger so denken, es ist aber noch immer so, dass in den meisten Redaktionen noch immer nicht eine eigene Onlineredaktion erhält und das auf den Onlineportalen meistens nur 1:1 die Printartikel zu einem späteren Zeitpunkt / oder meistens nur zeitgleich veröffentlicht werden. Das führt dazu, dass viele Zeitungen entweder nur online gelesen werden (weil ich habe ja die selben Artikel) oder die immer weniger werdenden Abobezieher die Internetseite meiden, weil dort ja eh nichts anderes steht, als in der bereits druchgeblätterten Zeitung. Egal von welcher Seite man diese Medaillie betrachtet: Onlinedienste leben von topaktuellen Inhalten (Online First!) und Zeitungen von treuen Lesern. Ich glaube nicht, dass man mit einer Google-Abstinenz das Gewollte erreicht – und schon gar nicht mit bezahlten Inhalten.
Wenn sich das “zur Kasse bitte erst!” weiter verbreitet, dann werden die Verleger höchtstens neuen Wettbewerb “züchten”, der dann die nächste Stufe der Informations-Evolution hervorbringt – den professionell organisierten Bürgerjournalismus.
Was ist das Ende vom Lied?
Hochprofessionelle Inhalte sind nicht mehr in Google zu finden und die semiprofessionellen Inhalte rutschen nach oben und bekommen noch mehr Aufmerksamkeit. Wenn das das Ziel ist von Herrn Murdoch, dann macht er alles richtig. Und wenn er nur noch mit knapp der Hälfte an Internetlesern agieren möchte, dann hat er den richtigen Weg eingeschlagen. Die Zukunft wird es zeigen …
Tags: Bezahldienste, Google, Kommentar, Medienkritik, Rupert Murdoch, Wall Street Journal































